Portal-on-the-Mount

Die Abenteuer und schmerzlichen Erlebnisse von Lisbett, Simpel und den Waldgrund-Brothers

Berichtet von Wolko, dem Einseitigen

Nach etwas Erholung gelang es den Helden, mehr oder weniger unbemerkt, abermals in die Ruinen der alten Stadt einzudringen. Da wir diesmal die beiden Großen wieder mit hatten, war es etwas leichter, auch wenn die beiden manchmal etwas stur waren (besonders Simpel, der unbedingt das große schwarze Schwert mitnehmen wollte).
Am anstrengsten war jedoch mein Bruder; Rosko war ziemlich nervig und neigte zu den “intelligentesten” Aktionen. Leider bekamen wir davon alle mehr oder weniger schwer die Folgen zu spüren. Die oberste Blödmannaktion war dann schließlich auch, sich auf den Kristallthron zu setzen, den wir bei der letzten Erkundung entdeckt hatten. Rosko zappelte auf dem Thron rum, worauf dieser mit Blitzen um sich schlug und ein seltsames Geisterwesen zum Vorschein brachte, das zunächst große Sprüche klopfte und sich dann im Kopf meines Bruders niederließ (da is ja noch genug Platz drin). Leider war der Geister-Rosko mächtiger und stärker als gedacht und so konnte mein Haltezauber ihn nicht lange gefangen halten. Blitzschnell hatte er mich geschnappt und hielt mir seine beiden Messer an den Hals und etwa 9 Zoll tiefer. Mein besessener Bruder schwang weiter große Reden und wollte uns in einen Kampf hineinziehen. Ich überlegte mir, mich in eine Maus zu verwandeln und so seinem Griff zu entkommen, hatte jedoch Bedenken, da mein Bruder sehr flink mit seinem Klingen ist und es vermutlich noch geschafft hätte, mir mein Schwänzchen zu kürzen.
Der Geist sah wohl ein, dass wir sauer auf ihn waren und verschwand. Jedoch nicht, ohne zuvor Roskos Schwerter durchzuziehen und mir
a. ein tiefes Grinsen im Hals zu verpassen und
b. meine Potenz zu halbieren, so dass sie nun nur noch der 3fachen von z.B. Simpel’s entspricht.
Der Schmerz warf mich zu Boden und ich blutete wie ein Schwein. Zum Glück konnte Lisbett meine Wunden versorgen, während ich meinen Bruder herbeiwinkte und ihm folgendes mitteilte: “Du gehst mir auf den Sack!”
Nachdem der bescheuerte Geist sich verdrückt hatte und mein Bruder angemessen beschämt guckte, machten wir uns wieder daran, die Stadt zu erkunden. Schließlich sind wir Halblinge und lassen uns nicht von solch kleinen Mißgeschicken aufhalten. So erreichten wir dann (nach einem typischen Tür-Sturz nach Barbarenart und Gezeter um das schwarze Schwert) einen großen Bankett-Saal mit seltsamer Beleuchtung in Form einer Schale über der eine Scheibe schwebte. Während ich mir auf der Herrschaftstafel ein unbestimmbares dreieckiges Objekt aneignete (als kleinen Teil der Entschädigung – ich spare gerade auf einen Regenerationszauber), fingerte Lisbett an den nur warmen violetten Leuchtschalen-Flammen herum, worauf die Flammen auf ihre Hände sprangen und wir so einen lebenden Armleuchter in der Gesellschaft hatten. Als die Scheibe sich zu bewegen began, beschlossen wir, den Saal zu verlassen und gelangten in die Küche. Dort fanden wir nichts von Interesse und in der folgerichtig folgenden (magischen) Kühlkammer nur tiefgekühltes Fleischirgendwas. Am Ende des Kühlraumes entdeckte Simpel eine Tür und fiel – sein ganzes Klettergeschick als palumbischer Hochlandbarbar nutzend – eine steile, dunkle Treppe hinunter.
Sobald wir von ihm hören, werden wir unseren Weg fortsetzen …

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Zyrion

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