Portal-on-the-Mount

Aller Anfang ist... Charaktererschaffung

2097312034_1699e13dd7_o.jpg (Quelle: https://www.flickr.com/photos/apelad/sets/72157600296941365/ )

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Mission:Homunculus

Nachdem sich die Bierbrauer-Brüder Waldgrund und der mächtige Barbar Simpel (aus den eisigen Hochebenen von Palumbien) in der Stadt der Portale zusammengeschlossen hatten, gingen sie auf die Suche nach ihrem ersten Abenteuer. Dies fand sich schnell am schwarzen Brett der Stadt (wo auch nach illegalen Halbling-Strolchen fahndet wurde). Ein zwielichtiger Herr bot den Helden eine Aufgabe an: Sie sollten einen magischen Homunculus aus dem Turm eines verreisten Magiers “ausleihen”. Einen sicheren Weg hinein fanden die Helden durch die Kanalisation und gelangten so in die finsteren Katakomben des Turms. Nach nur wenigen Räumen stießen sie auf eine erste Schutzmaßnahme: Schneeballwerfende Schneemänner! Sogar dem Barbaren, der aus den eisigen Hochebenen Palumbiens stammte, machte die Kälte in den Gängen zu schaffen. Es gelang ihnen die Eiswesen zu besiegen und den Weinkeller des Magiers zu entdecken. Das Gelage war nur kurz, denn im Nebenraum lauerte ein als Truhe getarnter Mimic, eine Monstrosität, die die Helden natürlich mit Leichtigkeit bezwangen. Sehr zur Freude der Hobb… Halblinge fand sich auch bald die Speisekammer des Turms, die sogleich “gesichert” wurde. Nun machten die Helden sich auf den Weg weiter nach oben. Überraschenderweise stießen sie dort auf ein heilendes Bad nebst Bademeister und einen praktischen Trinkbrunnen mit Deckel und abrollbarer, perforierter Serviette. Gestärkt und nach Aloe vera duftend machten sich die Helden auf, den Turm weiter zu durchsuchen…

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Symphony of Destr... Vandalism
Zurückhaltung war gestern

In der letzten Sitzung wurde…

  • … der Gewürzschrank in der Küche geplündert.
  • … ein fallender Barbar ernsthaft von einem Halbling festgehalten.
  • … die astrologische Bücherei geplündert.
  • … das Dreibein des Teleskops von der Zinne auf den Balkon geworfen, wo es dann in die Tiefe abprallte.
  • … der Mageninhalt des vergifteten Barbaren in einem Stiefel aus der Kollektion des Magiers hinterlassen.
  • … besagtes Paar Stiefel vom Balkon geworfen, um experimentell zu testen, was passiert, wenn man Stiefel durch einen abprallenden Effekt wirft.
  • … mehrere Kleidungsstücke entwendet.
  • … die Schlafzimmertür mit Eldritch Blast zerlegt. Danach wurde das zerblastete Schlafzimmer durchsucht.
  • … die ewige Nachttopffrage geklärt.
  • … an einem lähmenden Duft geschnüffelt.
  • … der paralysierte Barbar wie eine Anziehpuppe behandelt.
  • … ein Wettbewerb im Tränkekurzstreckenwurf ausgeführt – Ergebnis: Brennender Turban vernichtet Vorteile durch Bewurf mit Heiltränken.
  • … die Kommode mit Tränken von Rosko ungeworfen, was mit erstaunlichem (Würfel-)Glück keinen dauerhaften oder tödlichen Effekt hatte, sondern eine Heilwolke auslöste. Danach brannte das Schlafzimmer ab.
  • … die Statue eines Heiligen zerstört. Danach erfuhr man in fiebrigen Visionen, dass dadurch ihre Rolle als Komponente eines Portals in die Niederhöllen verunmöglicht wurde. Könnte also sein, daß der Anbiederungsversuch des Drachlings nach hinten los geht…
  • … der Türgriff im Labor mit Säure angegangen – Ergebnis: Exothermische Reaktion und beissender Rauch.
  • … die Tür dann doch eingetreten.
  • … der Homunkulus in einem Bannkreis gefunden. Der Paktmagier sperrte sich auch prompt im Bannkreis ein, konnte aber befreit werden.
  • … die ekelhafte Stiefelsauerei beim Verlassen des Gebäudes vor der Haustür gefunden.

Ein Hotelaufenthalt von Led Zeppelin war ein Scheißdreck dagegen!

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Die abenteuerlichen Eskapaden der Waldgrund-Brüder am 5. Tage des zweiten Monats im Jahr des nervösen Bibers
Niedergeschrieben vom Protokoll-Druiden Wolko Waldgrund

Ein anstrengendes und erlebnisreiches Abenteuer im Turm des Magiers lag hinter uns. Der Homunculus war in unserem Besitz, Zeit zur Herberge zurückzukehren und auszuruhen.

Zur Sicherheit hatten wir die Tür mit einer Kommode blockiert und die Fensterläden geschlossen. Während die anderen Helden ausruhten, meisterte ich endlich die Fähigkeit, Tiergestalt anzunehmen und fiel schließlich ebenfalls in Schlaf.
Der nächste Tag: Irgendwelche unhöflichen Personen weckten uns, als sie versuchten, in unser Zimmer einzubrechen. Eine Phiole Gas zwang uns, den Raum fluchtartig zu verlassen, mein Bruder an einem Seil, ich in der Gestalt eines Eichhörnchens, unser ehrenwerte Paktmagier Sah Neso Sse (oder so ähnlich) kopfüber aus dem Fenster, zusammen mit Onan äh, Simpel, dem Barbaren.

Leider waren die Gegner im oberen Stock nicht die einzigen und die lautstarke Flucht unserer Gefährten schreckte weitere Finsterlinge in der Gaststube auf. Weitere näherten sich von allen Seiten. Es gelang mir in meiner momentanen Gestalt, mich hinter zwei der Banditen zu schleichen, mich zurückzuverwandeln und die Tür erstmal zuzuschlagen. ein kurzer Kampf entbrannte, den Barbar und Drachling nutzten, um zu fliehen.

Einer der bösen Schergen meinte, mich packen zu müssen, da hatte ich die Schnauze voll und erschreckte den gemeinen Kerl, als ich mich in einen riesigen Schreckenswolf verwandelte. Ich rannte los und Rosko wollte sich auf mich schwingen, da er aber nicht so sportlich ist wie ich, hing er mir erstmal am Bauchfell. Unsere Flucht gelang, wenn auch in eine andere Richtung als unsere Gefährten. Erstmal in eine Seitengasse mit Sandsäcken verkrochen und ausgeruht. Leider durchstöberten einige der düsteren Gesellen die Gasse, wurden jedoch davon überzeugt, dass sich dort nur eine streunende Katze befand.

Nach einer kurzen Ruhepause ließ ich meinen Bruder zurück, um in Gestalt eines Katers die Lage zu erkunden und unsere Freunde zu suchen. Doch keine Spur von ihnen und auch in unserer Herberge waren keine weiteren Hinweise zu entdecken. Der unfreundliche Wirt war gemein zu mir, so dass ich seinen (sowieso widerlichen) Eintopf nach Katzenart würzte und dann zurück zu meinem Bruder kehrte. Dass dieser inzwischen auf eigene Faust losgezogen war und Ärger suchte, konnte ich nicht ahnen. Er legte sich mit mehreren unserer Verfolger an – die zur Bande eines gewissen Rupel gehörten, der wohl in diesem Viertel das Sagen hatte und wohl aufgebrochen waren, die Diebe des Homunculus zu suchen. Mein Brüderchen musste fliehen und versteckte sich unter dem Stand eines Handschuhhändlers, wo er jedoch leider aufgestöbert und festgesetzt wurde. Nachdem ich unsere Sack-Gasse leer vorgefunden hatte, suchte ich meinen Bruder mit der scharfen Nase eines Straßenköters und fand seine Spur, die zu einem durch ein Tor versperrten Hinterhof führte.

Nachdem ich mir einen Plan zurechtgelegt hatte, war ich bereit zum handeln. Itsy-Bitsy Wolko kletterte in Gestalt einer gewöhnlichen Hausspinne (Eratigena atrica) die Fassade hinauf und vor der Nase bzw. über den Kopf eines Spähpostens ins Haus. Es gelang mir, mich in den Innenhof abzuseilen und mich umzusehen. In der Küche gab es schon wieder nur Eintopf – diese Städter haben kulinarisch keine Phantasie – und die Speisekammer war mit Mehl und Wasser gefüllt, so dass ich schließlich, wieder in meiner Halblingsgestalt, im Keller nach Vorräten und Wein suchen wollte.
Mein armer Bruder Rosko hatte sich inzwischen von dem Sack über seinem Kopf befreit und fand sich in einer düsteren feuchten Zelle wieder, zusammen mit einer mageren Menschenfrau. Diese stellte sich als Liesbeth, Tochter von Gundalf – unserem Auftraggeber – heraus, die von Rupel festgehalten wurde. Gundalf und sie waren wohl Slaven eines gewissen “Meister” und sie wurde als Druckmittel für ihren Vater festgehalten. Rupel und der Meister steckten unter einer Decke und der “Meister” wollte jetzt wohl endlich seinen Homunculus.

In der Nebenzelle konnte Rosko die typischen Geräusche eines kotzenden Palumbischen Barbaren hören und so beschloss er, sich und die anderen zu befreien. Mit Hilfe seiner kleinen Schere, die er sonst meist benutzt, um seine Koteletten zu stutzen, gelang es ihm, den Balken von der Zellentür zu entfernen und auch Simpel zu befreien, der sich sehr freute und seinen Retter überschwänglich mit einer feuchtklebrigen Umarmung empfing.

Ich hatte zwischenzeitlich den Weinkeller gefunden (das Zeug war ganz erträglich) und starrte kurz darauf in das Auge meines lieben Bruders, als ich um die nächste Ecke schielte. Nach kurzer Wiedersehensfreude erkundeten wir den Keller gemeinsam, fanden den Biervorrat (ganz erträglich für Stadtbier aber kein Vergleich zu echtem Tröpfelbacher Waldgrundbräu) und die Ausrüstung unseres barbarischen Freundes.
Wir lockten mit Hilfe von Katzengemaunze und unserer Liesbeth-Mieze zwei Wachen in die Falle, schlugen sie nieder und eigneten uns ihre Kleidung an. Liesbeth und Simpel verkleideten sich und nahmen Rosko und mich in ihren Rucksäcken mit.

Endlich mal Zeit für eine Pause und ich entdeckte sogar ein mittelmäßig schmeckendes zerknautschtes Wurstbrot im Rucksack des Barbaren, das ich mir kurzerhand einverleibte, um meinen ärgsten Hunger zu stillen (schließlich hatte ich schon mehrere Mahlzeiten versäumt und mit leerem Magen kann man schlecht kämpfen). Während ich aß und mein Bruderherz den Geräuschen und Flüchen unser menschlichen Träger nach zu urteilen die Ruhephase nutzte, seine Gedärme zu entlüften, schafften wir es tatsächlich aus dem Hof (wobei die beiden Dumpfbacken fast die Säcke mit ihrer kostbaren Fracht vergessen hatten).

Vor den Toren, in einem Versteck, überlegten wir unser weiteres Vorgehen. Unser Weichei-Barbar jammerte mir die Ohren voll, wegen seines Vesperbrotes mit Leberwurst von der Leber der gewaltigen palumbischen Hochziegen seiner Heimat, das wohl seine Mutter selbst erjagt und geschmiert hatte und seine letzte greifbare Erinnerung an Mutti war. Nachdem wir ihn beruhigt hatten, kamen wir überein, dass wir unseren Magiergefährten Sahdo-Ssuse (oder so ähnlich) im nächsten Stadtviertel suchen wollten, wo auch eine andere Schlägertruppe das Sagen hatte, so dass wir Ruhe vor der Rupelhaften Truppe hätten.

Leider hingen einige von Rupels Schergen am Tor zum Nachbarviertel herum und so mussten wir zu einer List greifen. Als wir angehalten und kontrolliert wurden, verwandelte ich mich – wohl von den getragenen Socken und Lendenschurzen im Rucksack des Barbaren inspiriert – in einen Skunk (genauer einen Zwerg-Fleckenskunk, Spilogale pygmaea) und jagte so die Bösewichte und unzählige weitere Stadtbewohner in die Flucht.

Jenseits des Tores fanden wir sogleich eine Taverne und stärkten uns dort für weitere Abenteuer in dieser merkwürdigen Stadt.

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Die Karawane zieht weiter...

Während die Helden sich von den Strapazen des letzten Abenteuers erholen und ihre nächsten Schritte planen, werden sie von einem Schlumpf angesprochen, der sie als Karawanenwache anheuern will. Nach kurzer Verhandlung über Lohn und Ration willigen sie ein, um dem heißen Pflaster der Stadt für eine Weile zu entfliehen. Die Helden rüsten sich aus und legen sich einige Reittiere zu.
Am nächsten Morgen reist die Gruppe durch ein Stadttor mitthilfe eines magischen Portalsteins ab. Neben dem bereits erwähnten Schlumpf besteht die Karawane aus einer Menschenfrau, einer Halblingin namens Gertrude und einem Halbmenschen namens Silvan, der sich als Gelehrten für alte Kulturen bezeichnet. Ziel der Karawane ist eine archäologische Ausgrabungsstätte an einem riesigen Vulkan, für die Verpflegung herangeschafft werden soll. Dazu muss eine riesige (Hoch)ebene mit hüfthohem Gras durchquert werden. Zunächst verläuft die Reise recht ereignislos und Simpel erfreut seine Gefährten mit allerelei Geschichten aus seiner palumbischen Heimat. So ist es z.B. Brauch, die Füße der Toten zu Sülze zu verarbeiten und zu essen. Auch schwelgt Simpel in Erinnerungen an seine alte Großmutter “Bimbo”, die ihn und seine Geschwister stets liebevoll in den Schlaf geprügelt hat.
Ein Nachtlager wird aufgeschlagen und die drei Wagen in einem Kreis angeordnet. Ein Überraschungsangriff durch wilde Löwen kann von den Helden mit einiger Mühe abgewehrt werden.
Die Reise wird fortgesetzt, nicht ohne jedes Teil der Löwen zu verwerten. Doch ist das Blutvergießen noch nicht vorbei: Wenig später stürmen einige Goblins aus dem Gras und greifen die Karawane an. Das schlimmste ist jedoch ihr fürchterlicher, abscheulicher, grausiger und übelkeiterregender Anführer, der mit zwei Kukris bewaffnet ist. Nach hartem Kampf können die Hugoblins besiegt werden und die Helden (oder einer davon) feiern ihren Sieg auf palumbische Art, indem sie die Hirne ihrer Opfer aussaugen, in ihrem Blut baden und die Köpfe als Andenken behalten.

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Gnomweitwurf

Als der Wagenzug sich weiter über die Ebene bewegte, kamen Leuchtzeichen vom Berg in der Abenddämmerung. Man kündigte Verstärkung an, und der Trailboss ermahnte zur Wachsamkeit. Dennoch übersah jeder das Männlein, das sich alsbald anschlich: Ein besonders kleingeratener Mönch.

Bruder Francis verstärkte nun das Bewacherteam, und eine Nachtrast wurde eingelegt. Aus einem merkwürdigen Grund schliefen alle Wachen zugleich ein – und am Morgen fehlte ein Stein, der Rosko anvertraut war… mit allen Mitteln wurde gesucht – doch er wurde bei niemanden, auf keinem Wagen, noch darunter, dahinter oder irgendwo gefunden… und auch keine Hinweise auf Eindringlinge.

Als man weiterzog, flogen auf ledrigen Schwingen Kobolde herbei. Sie bombardierten die Gruppe mit Steinen. Entrüstet warf Simpel ihnen den Gnom entgegen, was beinahe mehrfach unsanft endete. Rosko wurde ausgeknockt, aber Simpel konnte die meisten Brocken mit seinem Gesicht abwehren. Nach einer kurzen Rast war es Zeit, sich wieder auf den Weg zu machen.

Dann bebte der Berg und spuckte ein paar flammende Brocken und eine Rauchwolke. Leider setzte einer der Felsen die Ebene in Brand, und die Gruppe musste schnell eine Feuerschneise improvisieren und die Ochsen zur Kooperation bewegen.

Gegen Abend quälte man sich den Berg hinauf. Noch vor der Dunkelheit fand man den Pfad von Geröll verschüttet. Nach einigen Problemen mit dem Rückwärtsgang der Ochsen packte Simpel sein Lieblingsinstrument aus, und bewies, dass er von Tuten und Blasen doch eine (schauerlich) Ahnung hatte… und schlug sogar das Geröll in die Flucht.

Im Lager angekommen, gab es für die meisten ein leckeres Essen. Aventur zeigte ihnen einen besonders großen Onyx, der die nächste Expedition finanzieren sollte, und der Barbar hätte ihn beinahe zerbröselt.

Gestärkt und ausgeruht locken die Ruinen. Können dort noch mehr Schätze gewonnen werden? Wer entsorgt unauffällig Simpels Wurstkreationen? Wo ist der zweite Portalstein? Und ist das Werfen von Gnomen ein Sport mit Zukunft?

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Höhle, Höhle, Höhle

An der Grabungsstätte langweilte sich die Gruppe schnell und entschloss sich, mitzuhelfen. Ein glückliches Händchen bewies der Druide und legte einen Eingang frei.

Dort fand er ein 15 Fuss hohes, dreieckiges Tor mit zwei Flügeln. Die riesenhafte Natur der vormaligen Bewohner stellte die Entdecker mehrfach vor Probleme – was dazu führte, Gnome und Halblinge als Türöffner zu missbrauchen. Beinahe wären alle unter einer solchen begraben worden.

Danach ging es ins Innere der verschütteten Anlage. Man brachte gleich mal eine Decke zum Einsturz. Danach ging es in den ersten Raum, wo man einen Altar fand. Mit dem spielte man solange rum, bis durch die Raumkrümmung ein vielmündiges Ekelvieh kam und drohte, alle zu verschlingen. Schlecht wurde einem davon ebenso. (Kam es wohl aus einer Ecke? Keiner hat aufgepasst!)

Im nächsten Raum gab es ein verdächtiges kontinuierliches Zischen. Und Sand mit konzentrischen Verwerfungen. Da half nur eins – die Illusion der palumbischen Nationalhymne. Simpel stimmte gleich auf dem Dudel-Blasen-Sack mit ein. Jetzt zischte es wirklich, und zwar um die Ecke. Drei riesige Feuerschlangen zeigten sich wenig musisch und griffen an. (Oder doch sehr musisch??)

Simpel hätten sie beinahe dahingerafft, weil die wilde Raserei (noch nicht) vor Feuerschaden schützte. Kurz vor dem Abnippeln und dem Eingang in die ewigen palumbischen Jagdgründe konnte Wolko aber nochmal helfen. Den Schlangen machte man noch schnell den Garaus und ist jetzt wieder am Eingang.

Kleine Rast im Lager? Vielleicht mag sich ja jemand die zwei grünen Statuetten ansehen, die man zur Begutachtung mitnahm?

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Die Abenteuer und schmerzlichen Erlebnisse von Lisbett, Simpel und den Waldgrund-Brothers
Berichtet von Wolko, dem Einseitigen

Nach etwas Erholung gelang es den Helden, mehr oder weniger unbemerkt, abermals in die Ruinen der alten Stadt einzudringen. Da wir diesmal die beiden Großen wieder mit hatten, war es etwas leichter, auch wenn die beiden manchmal etwas stur waren (besonders Simpel, der unbedingt das große schwarze Schwert mitnehmen wollte).
Am anstrengsten war jedoch mein Bruder; Rosko war ziemlich nervig und neigte zu den “intelligentesten” Aktionen. Leider bekamen wir davon alle mehr oder weniger schwer die Folgen zu spüren. Die oberste Blödmannaktion war dann schließlich auch, sich auf den Kristallthron zu setzen, den wir bei der letzten Erkundung entdeckt hatten. Rosko zappelte auf dem Thron rum, worauf dieser mit Blitzen um sich schlug und ein seltsames Geisterwesen zum Vorschein brachte, das zunächst große Sprüche klopfte und sich dann im Kopf meines Bruders niederließ (da is ja noch genug Platz drin). Leider war der Geister-Rosko mächtiger und stärker als gedacht und so konnte mein Haltezauber ihn nicht lange gefangen halten. Blitzschnell hatte er mich geschnappt und hielt mir seine beiden Messer an den Hals und etwa 9 Zoll tiefer. Mein besessener Bruder schwang weiter große Reden und wollte uns in einen Kampf hineinziehen. Ich überlegte mir, mich in eine Maus zu verwandeln und so seinem Griff zu entkommen, hatte jedoch Bedenken, da mein Bruder sehr flink mit seinem Klingen ist und es vermutlich noch geschafft hätte, mir mein Schwänzchen zu kürzen.
Der Geist sah wohl ein, dass wir sauer auf ihn waren und verschwand. Jedoch nicht, ohne zuvor Roskos Schwerter durchzuziehen und mir
a. ein tiefes Grinsen im Hals zu verpassen und
b. meine Potenz zu halbieren, so dass sie nun nur noch der 3fachen von z.B. Simpel’s entspricht.
Der Schmerz warf mich zu Boden und ich blutete wie ein Schwein. Zum Glück konnte Lisbett meine Wunden versorgen, während ich meinen Bruder herbeiwinkte und ihm folgendes mitteilte: “Du gehst mir auf den Sack!”
Nachdem der bescheuerte Geist sich verdrückt hatte und mein Bruder angemessen beschämt guckte, machten wir uns wieder daran, die Stadt zu erkunden. Schließlich sind wir Halblinge und lassen uns nicht von solch kleinen Mißgeschicken aufhalten. So erreichten wir dann (nach einem typischen Tür-Sturz nach Barbarenart und Gezeter um das schwarze Schwert) einen großen Bankett-Saal mit seltsamer Beleuchtung in Form einer Schale über der eine Scheibe schwebte. Während ich mir auf der Herrschaftstafel ein unbestimmbares dreieckiges Objekt aneignete (als kleinen Teil der Entschädigung – ich spare gerade auf einen Regenerationszauber), fingerte Lisbett an den nur warmen violetten Leuchtschalen-Flammen herum, worauf die Flammen auf ihre Hände sprangen und wir so einen lebenden Armleuchter in der Gesellschaft hatten. Als die Scheibe sich zu bewegen began, beschlossen wir, den Saal zu verlassen und gelangten in die Küche. Dort fanden wir nichts von Interesse und in der folgerichtig folgenden (magischen) Kühlkammer nur tiefgekühltes Fleischirgendwas. Am Ende des Kühlraumes entdeckte Simpel eine Tür und fiel – sein ganzes Klettergeschick als palumbischer Hochlandbarbar nutzend – eine steile, dunkle Treppe hinunter.
Sobald wir von ihm hören, werden wir unseren Weg fortsetzen …

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Bergab war's auch nicht leichter

Die munter zusammengewürfelte Truppe hat noch Einiges der unterirdischen Stadt erkundet, und dabei u.a. eine kräftige Farbexplosion ausgelöst. Ein weiteres Durchkämmen des Untergrunds erbrachte aber nicht viel, wohl aber ging Simpel zu Boden und musste aus den Tiefen gezogen werden, als ihm ein mächtiges Feuerviech noch seinen Speer hinterherwarf. Nach Barbarenart wollte er nach seinem Erwachen gleich wieder in den Berg… das Schwert!

Leider spielte der Feuerberg nicht mit – oder hatte er gerade damit angefangen? Eine mächtige Eruption liess nichts Gutes verheissen, und unterirdische Erschütterungen hatten der Gruppe eh schon arg zugesetzt. Die nahm nun die Beine in die Hand und raffte genauso wie die Forscher im Lager schnell noch alles Mögliche zusammen, bevor man den Hang hinuntereilte. Zu aller Bedauern hatte ausgerechnet der mächtige Halb-Ork/Halb-Mensch daran gedacht, den großen Onyxbrocken zu retten…

Am Hang verhinderte Simpel, dass die gesamte Expedition mit einer Gerölllawine zu Tale ging. Seine zunächst zaghafte Warnung wurde aber dennoch drei Expeditionsteilnehmern zum Verhängnis. Auch gehässige Harpyien griffen an, drehten aber nach Beschuss wieder ab.

Im Grasland angekommen, rannte jeder um sein Leben – manch einer mit Seitenstechen. Als eine Feuerwand über das Grasmeer brandete, kam die rettende Idee, sich einzugraben. Besonders Wolko hatte da den richtigen Riecher – als Wolf sowieso, und buddeln kann der auch besser. Simpel verschätzte sich hingegen deutlich und musste abermals wiederbelebt werden, während sich Lisbett den Hintern verbrannte, und ihre neue Blöße baldmöglichst mit langem Gras zu bedecken suchte.

Angekokelt und verkohlt fühlen sie sich nun, und der Trek über die Ebene steht ihnen noch bevor…

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